Jens Dutzis Life

Linux, Server, Webhosting and more ;-)

Screenshot der Wetter-SeiteZum Jahreswechsel wollte es der Zufall, dass ich kurzfristig ein neues Hobby-Projekt gestartet habe. Ich hatte bereits schon länger die Idee die aktuelle Temperatur meines Wohnorts im Internet verfügbar zu machen. Die meisten Wetterdienste waren aufgrund des Standorts (Karlsruhe, Mannheim) nicht wirklich genau. Allerdings fehlte  bisher die technische Möglichkeit das ganze zu realisieren.

Geändert hat sich dies durch Dennis Klein, der mir seine neue Funkwetter-Station zeigte. Die Wetterstation basiert dabei auf dem weit verbreiteten Modell WH-1080, welche unter vielen verschiedenen Namen für rund 110 bis 130 Eur im Internet verkauft wird.

Der große Vorteil der Anlage ist neben dem günstigen Preis, dass es eine Vielzahl von Software zum ansteuern der Anlage existiert. Dabei wird nicht einmal ein eigenständiger Rechner benötigt, sondern es langt bereits eine Fritzbox (abhängig vom Modell).

In meinem Fall muss allerdings ein virtuellen Linux-Systems unter Windows Server 2008 R2 herhalten, welches bereits seit längerem für Entwicklungs-Zwecke  existiert. Mit der kostenlosen Software Cumulus für Windows von Sandaysoft gab es relativ schnell schon eine erste ansehnliche Webseite mit aktuellen Informationen.

Wetterstation (noch testweise montiert)Der Ehrgeiz packte jetzt mich allerdings erst so richtig. Die mitgelieferten englischsprachigen Seiten waren schnell vollständig übersetzt (auf der Herstellerseite gibt es nur ein teilweise übersetztes Sprachpaket) und eine spezielle iPhone-Seite war auch schnell zusätzlich. Ein Impressum durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen. Via Twitter könnt Ihr ja auch bereits schon seit einigen Tagen auch die aktuellen Wetterinformationen hier vom Ort sehen.

Die mit Cumulus generierten Seiten werden bei jedem Update der Wetterdaten (jede Minute) neu erzeugt und die Daten liegen nur in Cumulus selber vor. Wäre hier nicht eine Datenbank sinnvoll mit dessen Hilfe man auch historische Messdaten abrufen kann? Ein weiterer Manko von Cumulus waren meiner Meinung nach die generierten Charts. Die Legenden in den Charts sind zum Teil falsch, was das ganze relativ unübersichtlich machte. Die Optik selber war auch nicht wirklich modern.

Damit war nun klar, was ich die nächsten Wochenenden und freien Tagen als Hobby-Projekt ansteht. Schritt für Schritt gab es auch bereits die ersten Erfolge. Ein Import-Filter der die Cumulus Realtime-Daten in eine MySQL ist als Kern des Projekts das erste, was ich in Angriff genommen habe (das Script werde ich bei Gelegenheit hier im Blog posten).  Um einen ersten lesenden Zugriff auf die MySQL Daten zu erhalten bot sich eine Tabelle mit den historischen Daten an. Dies war die perfekte Aufgabe für das JavaScript Framework DataTables, mit dem man relativ einfach eine moderne Tabellendarstellung inklusive Filter und Export erreichen kann. Das ganze noch erweitert um die Möglichkeit den Zeitbereich einzugrenzen und einem automatischen Reload und die Seite mit den historischen Daten konnte sich bereits sehen lassen.

Dies war allerdings erst der Anfang. Zur Zeit arbeite ich an dem Cronjob zum generieren der Wetter-Charts (via rrdtool) und schaue mir die Möglichkeit an die Wetterwarnungen vom Deutschen Wetterdienst für meine Region auszuwerten. Wie Ihr auf dem ersten Screenshot bereits sehen könnt funktioniert das ermitteln der Wetterwarnung bereits relativ gut und eine Test-Einbindung in die statische von Cumulus erzeugte Webseite (per Javascript) funktioniert bereits.

Für die nahe Zukunft ist geplant auf die statische Seiten  und den Charts von Cumulus soweit wie möglich zu verzichten und nur noch die Wetter-Daten selber von Cumulus zu verwenden. Eine Ausnahme sind verschiedene Live-Wetter Grafiken, die von Cumulus erzeugt werden und die  für die Darstellung zuständigen  JavaScripte, da diese von Cumulus wirklich optimal realisiert wurden. Ziel ist es eine Seite zu erstellen, welche die Informationen ähnlich wie bei der statischen Webseite von Cumulus selber darstellt erweitert um einige zusätzliche Funktionen wie den Zugriff auf die aufgezeichneten historischen Wetterdaten und die Aufbereitung der aktuellen und historischen Wetterdaten als optisch ansprechende Charts (Tages-/Wochen-/Monats– und Jahres-Charts).

Sobald die erste vorzeigbare Webseite fertig ist, werde ich diese hier im Blog noch einmal genauer vorstellen zusammen mit einigen Links.

 

Der letzte Monat bei einem kleinen Unternehmen ist oft mit einem ziemlichen Stress verbunden. Das nachfolgende Bild zeigt gut, was die letzten Tage vor Weihnachten hier so alles los war :-)

Nicht, dass Ihr jetzt meint, dass ich eine Lieferung bekam die zwei UPS Fahrzeuge benötigte. Der Grund für das Bild war einfach. Nachdem ich beliefert wurde, traf sich vor unserem Haus der UPS Fahrer mit einem UPS-Kollegen. Im Anschluss haben beide Fahrer ihre Route wieder aufgenommen.

Als ich das ganze vom Büro aus beobachtet habe, musste ich einfach das ganze aufnehmen und bloggen :-)

Da kann einem echt nur noch die Spucke weg bleiben, wenn man sich über den Patentkrieg zwischen den Smartphone-Hersteller sich informiert. Im „Kampf” zwischen Samsung und Apple wurde, laut einer Meldung des Heise Verlags, die Prozess-Serie um ein neuen Tiefpunkt erweitert. Es scheint mir mittlerweile danach, als versuchen beide Unternehmen sich was die Lächerlichkeit der eingebrachten Patente angeht zu übertrumpfen.

Wie sonst kann man sich noch erklären, dass Samsung nun ein starke 10 Jahre altes „Smilie”-Patent  in die Patentverfahren einbringt. Bei dem Patent geht es, vereinfacht ausgedrückt, wie die Eingabe von Smilies in SMS oder sonstigen Nachrichten über Mobilfunkgeräte. Das Patent schließt dabei die thematisch gruppierte Darstellung verschiedener Smilies mit ein.

Im Endeffekt kann man nur noch den Kopf über beide beteiligten Unternehmen schütteln. Der Vergleich mit Kleinkindern und einem Kindergarten drängt sich mir förmlich dabei auf. Es zeigt im Endeffekt aber auch auf, wie krank das aktuelle Patentsystem selbst innerhalb von Deutschland und Europa ist. Ob sich allerdings in nächster Zukunft hier etwas ändern wird kann durchaus bezweifelt werden.

… oder so ähnlich. Die letzten Arbeiten an der neuen Version vom Mobilen MwSt-Rechner wurden heute abgeschlossen und morgen wird die Version wahrscheinlich zum Review an Apple gesendet. Auch wenn die neue Version recht schnell nach 3.5 kam, so handelt es sich nicht nur um ein reines Bugfix.

Ein Fehler fand sich im MwSt-Rechenmodul, denn beim HTML-Mail Export wurde das Datum und das gewählte Land versehentlich vertauscht. Eine weitere Korrektur betrifft die Hilfe, welche an das neue Einstellungsmenü angepasst wurde. Um für zukünftige iOS-Versionen kompatibel zu sein waren auch ein paar kleinere Änderungen beim InApp-Kauf notwendig. Die auffälligste Änderung fällt bereits beim aufrufen des InApp-Kaufs auf. Die Informationen für den Kauf werden zukünftig direkt aus dem iTunes Store geladen.

Für die Nutzer der kostenlosen Version gibt es aber auch eine neue Funktion.  Be den bisherigen Versionen des MwSt-Rechners wurde die Anzahl der Dezimal-Stellen ausschließlich anhand der systemweiten Ländereinstellungen bestimmt. Zukünftig kann der Nutzer optional die Anzahl der Dezimalstellen auch selbständig festlegen.

Um die Bedienung der Export-Funktionen zu vereinfachen gibt es auch hier eine Änderung. Rückfragen haben gezeigt, dass sich die meisten Anwender in der Regel auf ein Email-Format festlegen und auch nur dieses Format verwenden. Aus diesem Grund wurde die Wahl zwischen Text– oder HTML-Email in der kommenden Version in die App-Einstellungen verschoben.

Käufer der Premium Version erhalten mit der neuen Versionen auch eine zusätzliche Export-Option. Mit dem Export in die Zwischenablage besteht die Möglichkeit, eine bestehende Berechnung auch in anderen Apps (z.B. Pages) zu verwenden.

Hier noch ein paar Bilder der Änderungen:

OTA Update ScreenshotAm gestrigen Abend war es soweit — das erste Over-The-Air Update für iOS5 wurde bereitgestellt. Android Smartphones hatten bis vor kurzem den iOS-Betriebssystems eines voraus. Während bei iOS bei jedem Update das komplette Betriebssystem mit um die 700-800MB neu heruntergeladen werden musste, so musste Android für ein Delta-Update nur wenige Megabyte herunterladen.

Mit iOS5 ist Apple bei der Art wie Updates ausgeliefert mit Android gleichgezogen. Es wird für die Update-Installation weder iTunes benötigt, noch müssen hunderte Megabyte heruntergeladen werden. Das Delta-Update auf iOS 5.0.1 schlanke 55 Megabyte groß (abhängig vom Gerät). Auch wenn das deutlich weniger ist als bisher, so würde ich dennoch empfehlen die Updates über das eigene Wlan-Netz anstatt über Mobilfunk zu laden. Je nach Tarif kann mit einem Update ein deutlicher Teil des Frei-Volumens aufgebraucht sein.

Um den Update-Vorgang zu starten, muss man „Einstellungen” öffnen und im Untermenü „Allgemein” den Menüpunkt „Softwareaktualisierung” aufrufen. Vor der Installation des Updates wird auch eine wichtige Warnmeldung angezeigt, die man unbedingt beherzigen sollte. Wer sein Gerät updaten möchte, sollte dies am Stromnetz angeschlossen haben. Bei einer Rest-Akkulaufzeit von weniger als 50% wird der Update-Vorgang nicht durchgeführt. Daran sollte man sich auf jeden Fall auch halten, da zum Beispiel durch ein leeren Akku abgebrochener Update-Vorgang das Gerät zum Servicefall werden lassen kann.

Auf meinen beiden Geräten konnte das Update problemlos und relativ schnell installiert werden. Bequemer als über iTunes ist es meiner Meinung nach auch. Ich hoffe nur, dass sich Apple in Zukunft jetzt nicht auch bei der Update-Frequenz an den Herstellern von Android-Smartphones orientiert, wovon ich jetzt nicht ausgehe.

Auf http://www.iphone-ticker.de/ findet Ihr übrigens auch verschiedene Rückmeldungen von Nutzern im Zusammenhang mit dem Akku-Bug. Wie es aktuell aussieht, scheint nur bei einem Teil der Nutzer das Problem mit der kurzen Akkulaufzeit korrigiert worden zu sein. Aber hier muss man noch etwas abwarten um genaueres sagen zu können.

Mac Mini 2011

Mac Mini 2011

Vor kurzem wurde mir immer klarer, dass mein alter MacMini aus dem Jahr 2009 etwas zu langsam ist. Da ich viel im Bereich Softwareentwicklung und Bildbearbeitung arbeite und auch auf Vmware Fusion angewiesen bin, habe ich bereits im letzten Jahr den Mac von 4GB auf 8GB Arbeitsspeicher aufgerüstet, sodass nur ein Tausch der langsamen Festplatte eine Option gewesen wäre. Der Bremsklotz in Form des Core2Duo 2.3 Ghz Prozessors wäre allerdings weiterhin vorhanden gewesen.

Damit war klar — es muss ein neuer MacMini her. Die Lieferung durch Apple dauerte gut 10 Tage und als erstes wurde direkt von 4GB auf 8GB Arbeitsspeicher aufgerüstet. Gerade bei den neuen Modellen ist eine solche Aufrüstung deutlich einfacher zu erledigen als mit den älteren Geräten. Ein Vergleich der Geschwindigkeit beider Geräte zeigte, dass der Wechsel sich definitiv gelohnt hat.

Es stellte sich jetzt nur die Frage, was ich mit dem alten MacMini mache. Die erste Reflex-Reaktion war ein Verkauf über Ebay. Allerdings bei einem Blick auf die Gebühren die Ebay verlangt wird einem doch etwas anders. Dazu kommt noch wenn man „Pech” hat Gebühren für die Zahlung über Paypal. Die meiner Meinung nach wirklich hohen Gebühren und das Risiko sich im Anschluss mit dem Käufer herumschlagen zu dürfen brachte mich auf die Idee eine Alternative zu suchen.

Nach einer kleinen Suche im Internet fand ich einen auf den Rückkauf bestimmte Geräte spezialisierten Anbieter mit dem Namen Flip4New.de. Die Internetseite des Anbieters ist dabei relativ einfach gehalten.

Schritt 1 — die Angebots-Erstellung:

Ein Assistenten hilft einem bei der Erstellung eines Ankauf-Angebots. Der Assistent fragt dabei alle wichtigen Informationen über das zu verkaufende Produkt und dessen aktueller Zustand ab. Nach der Beantwortung einiger wenigen Fragen bekommt man bereits ein unverbindliches Angebot für den Ankauf.

Möchte man den Verkauf an Flip4New abwickeln beziehen sich die nächsten Fragen auf die Auszahlungsform. Man hat hierbei die Auswahl zwischen Barzahlung, einem Amazon.de Gutschein oder ein Neuprodukt aus Onlineshop von Flip4New. Da ich den neuen Rechner über den Apple Onlineshop gekauft hatte, wählte ich an dieser Stelle Bargeld. Der folgende Punkt ist bereits das anlegen eines Kundenaccounts. Über diesen Account kann man später zu jeder Zeit den aktuellen Bearbeitungsstand abrufen.

Die Angebotserstellung führte in meinem Fall allerdings zu einem kleinen Problem. Der Assistent von Flip4New kannte nur MacMini-Modelle mit bis zu 4GB Arbeitsspeicher. Da mein Mac Mini nicht die „üblichen” 2 oder 4GB Arbeitsspeicher hatte, sondern auf 8GB aufgerüstet wurde, stand ein Anruf bei der  kostenlose Hotline von Flip4New an. Die Hotline war eine positive Überraschung. Ich hatte direkt ohne nennenswerte Wartezeit einen Gesprächspartner und dieser konnte mir auch schnell weiterhelfen. Ich bekam direkt mitgeteilt, dass ich natürlich für meinen Mac entsprechend mehr erhalte (25 Eur für die zusätzlichen 4GB Arbeitsspeicher) und ich nur kurz dem Rechner ein Brief belegen soll, wo ich auf den Arbeitsspeicher und das Telefonat hinweisen soll. Für die Auftragserteilung selber sollte ich einfach 4GB Arbeitsspeicher auswählen.

Schritt 2 — Der Versand:

Eine positive Überraschung kam nach dem Abschluss des Ankauf-Assistenten. Flip4New generiert nicht nur die passenden Adress-Aufkleber für den Versand als Paket, sondern man erhält auch einen DHL Retoure Versandaufkleber. Damit werden die Versandkosten von Flip4New übernommen. Für die entsprechende Versandverpackung muss man allerdings selber sorgen. Dabei sollte man unbedingt beachten, dass die Lieferung ausreichend geschützt versendet wird. Es wäre schade, wenn sich durch den Versand der Zustand verschlechtert würde. Hat man alles verpackt, muss man das Paket nur noch zur nächsten Post-Filiale bringen und den Versandbeleg gut aufheben.

Schritt 3 — Die Prüfung:

Direkt beim Eingang des Pakets wird man von Flip4New über die Ankunft und die weiteren Schritte informiert. Es folgt nun eine Überprüfung des Geräts auf Funktionsfähigkeit und ob die Angaben bei der Angebotserstellung korrekt waren. Bei meinem MacMini dauerte die Prüfung etwa 3 Tage. Nach Abschluss der Überprüfung bekommt man das Ergebnis in einer weiteren E-Mail mitgeteilt. Was passiert, wenn die Prüfung nicht erfolgreich verläuft? In diesem Fall bekommt man — laut Flip4New — ein neues Ankauf-Angebot zugestellt. Ist das neue Angebot niedriger, so kann man entweder das Angebot akzeptieren oder das Gerät sich zurücksenden lassen. Ist das neue Angebot höher, was auch vorkommen kann, dann gilt das höhere Angebot automatisch als akzeptiert.

Schritt 3 — Die Auszahlung:

Sofern man, wie ich, eine Barzahlung gewählt hat, erhält man wenige Tage nach der Prüfung eine E-Mail in der man darüber informiert wird, dass die Überweisung auf das angegebene Konto durchgeführt wurde. Bereits am nächsten Werktag war auch der Betrag bereits auf meinem Konto gutgeschrieben.

Fazit:

Ich kann Flip4New auf jeden Fall nur empfehlen. Der Ankauf des MacMini wurde wirklich schnell und professionell abgewickelt. Vom Versand bis zur Auszahlung auf mein Konto verging gerade einmal eine Woche, wobei Flip4New die Versandkosten komplett übernommen hat. Auch was den telefonischen Service angeht, so hat der Anbieter bei meinem Anruf einen wirklich positiven Eindruck hinterlassen. Erwähnenswert ist meiner Meinung nach auch, dass man jederzeit über den aktuellen Bearbeitungsstand per E-Mail informiert wird. Der Kundenbereich auf der Internetseite hat allerdings in meinem Fall nicht immer den aktuellen Stand wiedergegeben.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass der Anbieter auf jeden Fall eine Alternative zu einem Verkauf über Ebay darstellt. Natürlich muss einem dabei klar sein, dass man bei Ebay vielleicht ein paar Euro mehr erhalten kann. Man sollte allerdings bedenken, dass bei einem Festbetrag-Angebot ein Verkauf nicht sicher ist und bei einer Auktion niemand sagen kann, ob man den gewünschten Betrag überhaupt erreicht. Dazu kommen noch die „üblichen” Risiken wie Probleme mit dem Käufer oder Zahlungsausfall. Der Aufwand mit dem einstellen bei Ebay (Aktionstext, Bilder, etc) und die hohen Gebühren sollte man auch nicht vergessen. Im Vergleich zu Ebay ist Flip4New eine relativ sichere und vor allem auch schnelle Sache. Man weiss bereits vorab welchen Betrag man bei einer positiven Prüfung erhält und kann sich bereits entsprechend darauf einrichten. Sollte ich zukünftig etwas zu verkaufen haben, so wird Flip4New auf jeden Fall für mich wieder eine Option sein.

Bild eines frühen HP Computers (Quelle: Wikipedia)Wow, was für eine Woche. Hewlett-Packard (für die heutige Jugend — mittlerweile als HP bekannt) ist der Inbegriff einer Garagen-Firma aus den Anfangszeiten des Computer-Geschäfts. In den 1970er Jahren — noch bevor ich geboren wurde — hat das Unternehmen rund um 2 Absolventen der Stanford University den Computermarkt mit geprägt und daraus ein Unternehmen machte, welches zweitweise zum Beispiel größer war als IBM.

Nun aber folgte diese Woche Hewlett-Packard dem Weg von IBM und zog sich fast vollständig vom Hardware-Markt zurück. Kurz gesagt: keine Computer mehr, keine Notebooks oder Netbooks, keine webOS basierenden Smartphones mehr, keine Pads mehr mit Windows oder webOS als Betriebssystem. Ein ziemlich massiver Schritt weg von dem Firmenursprung.

Wie es unter Léo Apotheker mit HP weitergeht? Man möchte verstärkt auf Software und Software-Service setzen. Ob dies langfristig aufgehen wird? Das wird die Zukunft entscheiden…

Ein weiteres Unternehmen aus der frühen „Computer-Zeit” hat gestern eine überraschende Nachricht veröffentlicht. Es handelt sich dabei um das Unternehmen Apple, welches von Steve Wozniak und Steve Jobs gegründet wurde. Interessanterweise wurde um das notwendige Startkapital zu bekommen von Steve Wozniak der eigene HP Taschenrechner verkauft — ob man sagen kann, dass es ohne HP Taschenrechner kein Apple gegeben hätte? Wer weiss. Die Meldung von Apple war relativ kurz und hat dennoch auch in der Börse eingeschlagen wie eine Bombe: Der CEO von Apple, Steve Jobs, räumt seinen Stuhl an der Spitze des Konzerns.

Damit überlässt der hauptsächlich verantwortliche für den großen Erfolg von Apple und Macher der iGadgets die Firmenleitung an seinen Nachfolger Tim Cook. Für Tim Cook handelt es sich um ein wirklich wirklich schweres Erbe, welches er antritt. Wie es mit Apple weitergeht? Viele Medien sehen den Zenit von Apple erreicht und es wird sehr schwierig werden den aktuellen Erfolg weiterführen zu können. Aber dabei sollte man nicht eines vergessen — es wäre überraschend, wenn der Erfolg von Apple tatsächlich nur durch eine Person gekommen wäre. Man darf auch nicht vergessen, dass Steve Jobs seit Januar bereits aus Gesundheitsgründen den CEO-Posten hat ruhen lassen und auch bereits früher aus Gesundheitsgründen sich zurückgezogen hatte.

Es bleibt auch hier nur zu sagen — es wird die Zukunft zeigen, wie es mit Apple weitergehen wird. Für Steve Jobs bleibt nur alles gute zu wünschen was seine Gesundheit angeht und genau die geht meiner Meinung nach immer vor.

Mobiler MwSt-Rechner 3.0Diese Woche war es soweit — die neue Generation des Mobilen MwSt-Rechners steht im iTunes AppStore zur Verfügung. Wie der große Versionssprung erahnen lässt, hat sich wirklich sehr viel beim Funktionsumfang getan, wobei weiterhin ein Blick auf eine einfache Bedienung gelegt wurde.

Die größten Änderungen beziehen sich dabei auf den MwSt-Rechner selber, der jetzt nicht mehr nur für Deutschland, Österreich und die Schweiz enthält. Insgesamt sind nun für über 35 (überwiegend europäischen) Länder die MwSt-Sätze hinterlegt. Damit die MwSt-Sätze auch aktuell bleiben existiert nun auch eine Online-Update Funktion.

Weitere Änderungen beziehen sich dabei auf das Fehlerbehandlung und die Unterstützung der neuen Homepage http://www.tfnapps.de/.

Screenshots zur neuen Version können auf der neuen Homepage angeschaut werden. Dort findet sich auch für alle Nutzer der App einen Support-Bereich inklusive einer FAQ.

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Mobiler MwSt Rechner 2.5 (Screenshot 1)Mit der erfolgreichen Veröffentlichung des mobilen MwSt-Rechners erschloss sich mein Unternehmen einen neuen Bereich, der meiner Meinung nach insbesondere für die Zukunft absolut von Interesse ist.

Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen den Bereich Smartphone-Anwendungen auf eine neue Homepage auszulagern: http://www.tfnApps.de/ 

Auf der neuen Homepage findet man ausführliche Informationen zum Mobilen MwSt-Rechner als auch einen Support-Bereich für die technische Unterstützung. Der Support-Bereich beinhaltet eine FAQ-Datenbank, welche in Zukunft weiter ausgebaut wird.

Wie sieht die Zukunft aus? In dieser Woche wird das große Update des Mobilen MwSt-Rechners an Apple zur Prüfung übergeben werden. Die ursprüngliche Planung war auf das iOS5 Update zu warten, allerdings  würde dies die Wartezeit für das Update noch weiter ausweiten, was ich vermeiden möchte. Sobald das Update übergeben wurde an Apple werde ich hier einen kleinen Status-Post absetzen.

Natürlich stellt sich mit der neuen Seite auch die Frage, ob weitere Anwendungen geplant sind. Geplant war ja „FindMyWlan”, was aber aufgrund technischer Einschränkungen erst einmal eingestellt wurde. Was andere Anwendungen angeht — mal schauen was die Zukunft so bringen wird und auch, für welche Smartphone-Plattformen ;-)

MacOS LionWer seinen Mac auf das neueste MacOS Lion updatet dürfte sich vielleicht die Frage stellen, wie man eine „saubere” Neuinstallation von MacOS Lion durchführen kann. Der offizielle Weg ist relativ umständlich: Als erstes müsste man von DVD/USB Stick MacOS Snow Leo installieren und im Anschluss erst einmal alle Updates hierfür um den AppStore zu erhalten. Dort wiederum kann man nun erneut (ohne Aufpreis) MacOS Lion auf seinem Mac installieren.

Ab August wird es noch eine zweite offizielle Möglichkeit geben — ein Installations-USB Stick, der voraussichtlich für 39,99 Eur gekauft werden kann. Eine bestehender AppStore-Kauf von MacOS Lion wird laut aktuellen Informationen nicht angerechnet.

Im englischsprachigen Egg Freckles Blog findet sich ein inoffizieller Weg, wie man sich selber eine Installations-DVD aus der AppStore-Version erstellen kann. Bitte beachtet hierbei, dass es für den inoffiziellen Installations-Weg keine Garantie oder Gewährleistung gibt und die Nutzung auf eigene Gefahr erfolgt. Wichtig hierbei ist, dass MacOS Lion noch nicht installiert ist. Einzig der MacOS Lion Installer sollte über den AppStore bereits geladen sein und sich im „Programme”-Ordner befinden. Hat man — wie ich — Lion bereits installiert, so hilft eventuell ein Blick in die Time Machine Backups (sofern vorhanden).

Folgende wenige Schritte sind für das erstellen des Installationsdatenträgers notwendig:

1) Falls noch nicht vorhanden, MacOS Lion über den AppStore kaufen und herunterladen. Der Installer im Anschluss an den Download nicht starten.

2) Öffnen von „Programme” im Finder und das Icon für „Mac OS X Lion Installation” suchen.

3) Rechts-Klick auf das „Mac OS X Lion Installation”-Icon und „Paketinhalt anzeigen” auswählen.

4) Im Ordner „Contents/SharedSupport” findet sich eine Datei mit dem Namen „InstallESD.dmg”, welche man am besten auf den Schreibtisch (Desktop) kopiert.

5) Die Datei „InstallerESD.dmg” auf dem Schreibtisch mit der rechten Maustaste anklicken und auf „Öffnen mit / Festplattendienstprogramm” gehen.

6) Im Festplatten-Dienstprogramm ist nur noch notwendig die „InstallerESD.dmg” auszuklicken und auf „Brennen”  zu gehen.

Nach einem erfolgreichen Brennvorgang, wobei ich empfehle „Brennvorgang überprüfen” zu aktivieren, sollte man im Besitz einer Installations-DVD sein mit dessen Hilfe man jeder MacOS Lion kompatiblen Mac sauber neu installieren kann. Eine Garantie kann man bei solchen inoffiziellen Installations-Wegen natürlich nie geben. Daher nochmals der Hinweis: die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

Selber testen konnte ich die Anleitung noch nicht, aber die vielen positiven Kommentare zeigen, dass der Weg tatsächlich funktionieren dürfte. Falls es bei euch auch funktioniert, wäre es nett, wenn ihr kurz Rückmeldung geben könnt.