Jens Dutzis Life

Linux, Server, Webhosting and more ;-)

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Manchmal frage ich mich echt, was sich Politiker denken oder anders ausgedrückt, ob sie überhaupt noch denken. Sorry, aber anders kann ich die Pläne des Europarats nicht erklären. Die Internet-Provider sollen in Zukunft also für alle über ihr Netz übertragenen Inhalte haften.

Wenn es soweit kommt, dann fordere ich allerdings auch folgendes:

  • Alle Telefon– und Mobilfunkanbieter wie die Telekom AG haften für die über das eigene Netz übertragenen Telefonate, Faxe, SMS und MMS
  • Alle über Briefpost-Anbieter wie die Deutsche Post AG haften für die von ihnen versendeten Briefe
  • Alle über Paketdienste wie DHL, UPS haften für die von ihnen transportierte Pakete und Päckchen

Auch wenn der Europarat das ganze auf „Services for minors” bezieht, also Anbieter für Inhalte für Jugendliche, so ist der Vergleich von oben nicht abwegig. Immerhin liefern Brief– und Paketdienstleister doch auch an Personen aus, die nicht volljährig sind. Außerdem bezweifel ich, dass eine solche Trennung bei den Internet-Providern tatsächlich machbar ist.

Vielleicht wär es jedenfalls einmal ein sinnvoller erster Schritt, wenn Politiker zumindest hier in Deutschland für Gesetze haften, die dann später vom Bundesverfassungsgericht wieder kassiert werden. Nur schade, dass es so nicht kommen wird. Eine Ausweitung der Haftung durch Provider dagegen halte ich bei dem aktuellen politischen Klima dagegen nicht für abwegig.

Im Teil 1 dieser Serie ging es primär um die steigende Bandbreite und dem grundsätzlichem Problem vieler SOHO-Router mit Bandbreiten jenseits eines ADSL2+ Anschlusses. Der heutige zweite Teil wird beleuchten in wieweit es möglich ist sich selber einen xDSL/Kabel-Internet Router zusammenzustellen und wie die entsprechende Hardware aussehen könnte. Das Ziel wird hierbei nicht unbedingt ein möglichst günstiger Router in einer Preisklasse um die 50 Eur sein. Ziel dieses Projektes ist vielmehr ein sicheres und vielseitig verwendbares Internet-Gateway, welches auch für kleine Unternehmen und Büros von Interesse ist.

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Der Streit um die mit dem jüngsten iPhone Update deaktivierten Tethering Unterstützung geht in die nächste Runde. Wie bereits auf mehreren Seiten berichtet, hat T-Mobile die Verwendung des iPhone als “Modem” bei den Verträgen der ersten Generation nicht untersagt. Mit dem jüngsten Update wurde allerdings diese Unterstützung für alle Nutzer deaktiviert, wobei T-Mobile erst erklärte, man wolle für “Altkunden” die Tethering Unterstützung aktivieren und nun darauf besteh die Unterstützung auch für für “Altkunden” nur gegen Aufpreis anzubieten.

Der LawBlogger Udo Vetter versucht nun laut seinem Blog für einen Mandaten seiner Kanzlei eine Freischaltung der Tethering Unterstützung zu erwirken. Die Reaktion der Telekom viel wie erwartet aus. Es gab auf das Schrieben hin kein einlenken.

Über dieses Thema wurde mittlerweile eine Facebook Gruppe mit über 2000 Mitglieder eingerichtet. Ob dies allerdings T-Mobile zum umdenken bewegen wird, wer weiß…

Die für Privatkunden verfügbare Bandbreite bei Internetzugängen nahm im letzten Jahr immer weiter zu. Diese hohen Bandbreiten sind mittlerweile auch nicht mehr nur regional begrenzt verfügbar, sondern auch im größeren Umfang. Die Deutsche Telekom wirbt unter dem Namen “T-Home” mit VDSL Zugängen mit Bandbreiten von 25 bis 50 Mbit/s. Kabelnetz-Betreiber gehen mittlerweile sogar weiter. Kabel BW zum Beispiel wirbt mit Bandbreiten von 25, 50 oder 100 Mbit/s. Bandbreiten, von denen ein normaler ADSL oder ADSL2 Nutzer nur träumen kann.

Das Hauptproblem …

Hier im Büro verwende ich zum Beispiel für die Internetanbindung von Kabel BW, da DSL hier nur sehr eingeschränkt verfügbar ist. Der von mir verwendete LANCOM 1811 Wireless DSL Router besitzt einen Intel iXP422  Prozessor mit 266 Mhz, welcher die bisherige Bandbreite von 32 Mbit/s routen konnte. Wenn man sich allerdings die CPU Auslastung anschaute des Routers, so viel zu dem Zeitpunkt schon auf, dass die CPU ziemlich belastet wurde.

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Um die Twitter-Integration etwas zu verbessern, habe ich mich entschieden nicht mehr auf einen externen Dienst für das veröffentlichen der Blog-Meldungen zu setzen, sondern dem Blogsystem selber. Hierfür wird von mir ein relativ neues Plugin für S9Y verwendet. 

Im nächsten Schritt wird von mir auch noch die Möglichkeit aktiviert per Knopfdruck selber einen Blog-Eintrag hier aus csi-labor.de zu „twittern”.

Wer mir übrigens folgen möchte bei Twitter, hier der passende Link: Follow Me

Wie zur Zeit auf onlinekosten.de zu lesen ist, warnt die Verbraucherzentrale Hessen vor der Internetseite wahlinfo2009.de. Auf dieser Seite bietet der dubiose Anbieter interessierten Bürgern die Wahlprogramme der etablierten Parteien an. Wer sich anmeldet tappt dabei – wie so oft – in die Kostenfalle. Für die Anmeldung verlangt der Anbieter 60,00 Eur. Für das in Großbritannien sitzende Unternehmen mit einer Zweigstelle in Hamburg ist dies allerdings nicht die einzige Abzock-Seite. Unter 99downloads.de wird ein ähnliches Spiel getrieben.

Wer bereits Opfer dieser Seite wurde, für den hat die Verbraucherzentrale auch gleich einen Tipp: stur bleiben und die Angelegenheit aussitzen (Details).

Wer sich vor der Bundestagswahl über die Parteien informieren möchte, so kann ich unter anderem folgende Seiten empfehlen:

Da wir ja gerade über Windows 7 am bloggen sind, möchte ich noch gleich einen zweiten Tipp loswerden. Im Gegensatz zu den bisherigen Windows-Betriebssystemen werden die Kartenleser der StarReader Serie von MSI Computer unter Windows 7 leider nicht mehr korrekt erkannt. Direkt nach der Installation erscheint im Gerätemanager ein “eHome Infrared Reciever (USBCIR)” mit einem gelben Ausrufezeichen. Selbst der Anschluss an einem anderen USB Port nach der Installation bringt einem nicht weiter.

Allerdings gibt es einen Weg, wie man relativ einfach den Kartenleser unter Windows7 wieder zum laufen bekommt. Hierfür ist nicht einmal einmal ein Treiber-Update oder spezieller Patch notwendig. Das folgende Howto-Video zeigt, wie man mit wenigen Mausklicks Windows7 überredet den Kartenleser richtig zu erkennen.

Das Howto startet bei den Eigenschaften für den Computer. Erreichbar ist das Dialogfenster über Systemsteuerung / System und Sicherheit / System. Ist auf dem Desktop das “Computer”-Icon angelegt, so langt ein Klick mit der rechten Maustaste und der Aufruf des Menüpunktes “Eigenschaften”.