Jens Dutzis Life

Linux, Server, Webhosting and more ;-)

Vor etwa 4 Monaten habe ich für mein Büro einen zweiten Bürostuhl gekauft. Damals gab es ein interessantes Angebot vom Aldi Süd (ja, ich weiss) für einen relativ gut aussehenden Bürostuhl der zu dem bisherigen auch optisch passte. Natürlich hatte ich von dem Bürostuhl nicht erwartet, dass er bei diesem Preis qualitativ wirklich optimal ist und er die nächsten 5 Jahre hier verwendet werden kann.

Bürostuhl-Handgriff

Wie es allerdings dann kam hatte ich nicht gerechnet. Da denkst du an nichts böses und willst aufstehen und schon bricht der seitliche Arm komplett ab. Ich bin sicher kein Schwergewicht und er wurde auch nicht übermäßig beansprucht, sodass es eigentlich ein solcher Bruch absolut nicht passieren dürfte.

Jedenfalls hat es mir mal wieder gezeigt, dass man bei Bürostühlen einfach nicht auf die Discounter-Ware setzen kann. Die Teile sind einfach anscheinend komplett zu vergessen und wie ich heute gesehen habe, unter Umständen sogar gefährlich.

iPhone4 arrivedHeute war es soweit — rechtzeitig zum Halbfinal-Spiel der deutschen Nationalmannschaft. Heute nachmittag kam der lang ersehnte Anruf aus dem  Telekomladen im naheliegenden Bruchsal. Mein neues iPhone im Rahmen der Vertragslängerung lag also nach (überraschend) kurzer Wartezeit also bereit.

Ich denke, ich brauche nicht erwähnen, dass ich relativ schnell in Bruchsal war und die Vertragsverlängerung durchfürte. Alles lief wirklich problematisch und die Mitarbeiter waren passend zum heutigen Tage auch alle mit einem Deutschland-Trikot ausgestattet. :-)

Wie bereits zu erwarten war, wurde eine kleine Gebühr fällig da ich etwas vor Ablauf der Vertragslaufzeit verlängert habe — aber die war akzeptabel. Wenig überraschend war auch, dass mein Complete-Tarif der ersten Generation nicht übernommen werden konnte und ein aktueller Vertrag pflicht wurde. Das ist für alle die ein 500MB-Tarif direkt am Anfang abgeschlossen hatten natürlich suboptimal. Aber für mich war der Unterschied zwischem alten– und neuen Vertrag weniger problematisch.

Auf dem Rückweg zum Auto konnte ich übrigens eine interessante Beobachtung machen. Direkt an der gleichen Ecke wie der Telekom-Laden findet sich auch Debitel, O² und Vodafone. Während der Telekom-Laden doch ziemlich gut besucht war und auch mehrere Mitarbeiter in Kundengespräche führten sah das Bild in den anderen Läden dagegen komplett anders aus. Bei Debitel war nur nur ein Mitarbeiter im Laden und bei O² fand sich genau ein Kunde. Bei Vodafone sah es auch nicht anders aus, da ich nur eine Person sah die an einem Regal arbeitete und vermutlich ein Mitarbeiter war.

Übrigens bevor ich vor den Fernseher gehen — soeben kam auch von Apple die Freigabe für den Mobilen MwSt-Rechner 2.0. Innerhalb von 24h dürfte er nur im AppStore zu finden sein. Nächster Schritt daher morgen: Beschreibung im Appstore für die neue Version anpassen.

Bio-Zitrone getarnt als Birne bei AmazonWie bei unter anderem Golem berichtet wird Amazon nun auch noch zu einem Supermarkt. Von Steaks über Bio-Kartoffel, von Süssigkeiten bis Fertig-Gerichte - das Sortiment ist relativ groß. Die Preise dagegen scheinen auf den ersten Blick nicht wirklich überzogen zu sein.

Allerdings sind bei Amazon schon ein paar kuriose Artikel im Sortiment. Das sind zum Beispiel 500g Bio Zitronen (Stand: 01.07.2010 / 15:22), die aussehen als wären es Birnen. Im örtlichen Bio-Laden und Supermarkt konnte ich zwar ein solches Produkt noch nicht finden, aber ein internationales Unternehmen hat da bestimmt mehr Möglichkeiten. Vielleicht hat man aber auch nur den Hinweis „Symbolfoto” vergessen ;-)

Bevor ich zu dem Screenshots für die neuste Version der MwSt-App komme, möchte ich einmal ein paar kleine Reviews zeigen für die bisherige Version des Tools.

Das sicherlich interessanteste Review ist von stern.de. Dort wurde die App in einem Artikel über kostenlose Apps die man unbedingt speichern sollte direkt als erstes vorgestellt. Eine kleine Sensation :-)

Aber auch die Bewertungen im AppStore selber sind sehenswert. Dort haben 17 Nutzer die App mit  4 von 5 möglichen Punkten bewertet und zwischenzeitlich war die App auch auf Platz 3 der Finanz-Apps im deutschen App-Store. Danke! :-)

Um noch zwei Reviews zu zitieren aus dem AppStore:

Das beste Hilfsmittel für die tägliche Arbeit im Büro. Danke

Endlich wieder ein gutes kostenloses MwSt App!! 1a! Genau auf so etwas habe ich die letzten Monate gewartet :-) bin auf die Updates gespannt. Weiter so

Aber nun gleich zur neusten Version, für die nur noch ein paar Feinarbeiten benötigt wird. Die neue Version wird einige Neuerungen und Bugfixes beinhalten. Wer übriges Interesse hat neue Versionen der App zu testen, der kann sich gerne direkt an mich über das Kontaktformular wenden.

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Wie das Online-Magazin Apfelnews berichtet, bietet die Supermarktkette Real in der kommenden Woche (21. — 26. Juni), passend zu Start des iPhone 4, eine interessante Aktion an. Die für den iTunes Store angebotenen Gutscheinkarten werden von der Supermarktkette während des Aktionszeitraums 20% günstiger als der übliche Verkaufspreis verkauft. Eine 25 Eur Gutscheinkarte kann beim Real zum Beispiel für 20 Eur erworben werden.

Mit dem Kauf einer solchen Gutscheinkarte kann das eigene iTunes Konto mittels eines aufgedruckten Codes um den Gutschein-Betrag aufgeladen werden. Das Guthaben kann im Anschluss für alle Bereiche im iTunes Store verwendet werden. Damit ist es möglich Apps, Musik, Filme usw. deutlich günstiger zu erwerben.

Also am besten gleich am Montag zur nächsten Real-Filiale, denn bisher war es bei solchen Aktionen so, dass die Gutscheinkarten relativ schnell ausverkauft waren.

Eigentlich bin ich ja schon ein Fußball-Fan. Ich schaue praktisch jedes Länderspiel an wie auch praktisch jedes Spiel meines Lieblings-Vereins — dem Karlsruher SC. Ich war dabei als Sie gegen Valencia 7:0 gewannen und das Halbfinale im UEFA Cup erreichten. Als man danach für lange Zeit in der Bedeutungslosigkeit verschwand war ich ebenso dabei wie beim Aufstieg in die erste Liga. Als 2 Jahre später der Abstieg kam war ich ebenfalls mit dabei. Man kann daher schon sagen, dass ich durchaus ein Fußball-Fan bin.

Die Fußball-WM hat es allerdings bereits am ersten Tag schafft, dass ich die komplette Lust an der Weltmeisterschaft verloren habe. Schuld sind diese absolut nervtötenden Tröten (Vuvuzela). Das Frankreich-Spiel war das erste, was ich gestern angeschaut habe und das permanente 90 Minuten lange Dauer–Tröööööööt hat echt den kompletten Spass am Spiel verdorben. Keine Fan-Gesänge im Stil vom Klassiker „Go West” von den Village People (es gab auch ein Remake von den Petshop Boys), kein Jubel bei schönen Aktionen oder Puh-Rufen wenn der Schiedsrichter einmal (vermeintlich) schlecht pfeifft … einfach nichts. Man hört neben dem Moderator nur ein permanentes und extrem lautes tröööööt.

Mir ging es gestern zum Teil so sehr auf die Nerven, dass ich den Ton am Fernseher abgeschalten hatte. Sorry, aber das kann es doch echt nicht sein. Momentan überlege ich mir echt, ob ich in Zukunft nur die Spiele der deutschen Mannschaft anschaue und den Rest weitgehend ignoriere. Eines ist mir jedenfalls klar — 4 Wochen lang halte ich diesen nervenden Ton definitiv nicht aus.

Nebenbei erwähnt — mittlerweile gibt es auf http://www.vuvuzelas.org eine Protest-Seite gegen diese Trompeten. Besonders interessant finde ich, dass anscheinend Jogi Löw den Spielern Zeichensprache lernen musste, damit er ihnen von der Seitenlinie überhaupt Anweisungen an die Spieler geben kann. Ob das unter Wettbewerbsverzerrung fällt? Gute Frage …

Nachdem der Mobile MwSt-Rechner seit etwa 3 Tagen für den iTunes Appstore freigegeben wurde muss ich sagen, dass ich doch überrascht bin über die Download-Zahlen der Anwendungen und die doch überwiegend positive Resonanz. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell mit dem App in die Top 25 der am meisten geladenen Finanz-Anwendungen einziehe.

Mir bleibt echt nur zu sagen:
Danke!

Wie geht die Entwicklung der App weiter?

Gestern wurde von mir ein erstes Update zum Review durch Apple in den iTunes Store geladen. Das Update selber korrigiert unter anderem ein kleiner Fehler der auftritt, wenn eine 4-stellige Zahl als Nettosumme eingegeben und im Anschluss der Mwst-Satz gewechselt wurde. Dabei wird der Netto-Betrag erneut formatiert und dies führte zum Verlust einiger Stellen.

Zusätzlich zur Fehlerkorrektur wurde auch gleich eine neue Funktion eingebaut. In einer Rückmeldung kam die Frage ob es eine Möglichkeit gibt den Rechner wieder auf Null zurück zu stellen. Die Frage war durchaus interessant, da eine solche Funktion noch nicht existierte. Die neuste Version bekam daher eine kleine Neuerung, die ich intern gerne „Shake-to-tilt” nenne. Vielleicht kennt ihr noch die alten Flippergeräte die sich auf Null zurückstellten, wenn man etwas am Flipperkasten gerüttelt hatte oder ihn versuchte durch leichtes kippen zu manipulieren. Etwas ähnliches wird nun mit dem kommenden Update eingeführt werden. Schüttelt man das Gerät, dann werden alle Eingaben im Rechner gelöscht und auf 0 zurückgestellt. Meiner Meinung nach eine witzige und durchaus effektive Lösung zum zurücksetzen des Rechners.

Auch intern hat sich im App nochmal einiges geändert. Der komplette Quellcode wurde von mir nochmals überarbeitet und für das neue iOS4 vorbereitet. Die Anwendung sollte damit auch für die Zukunft gerüstet sein. Weitere Änderungen betreffen auch langfristig geplante Änderungen am App. Eine der geplanten Änderungen ist unter anderem eine eigenständige Oberfläche für den iPad. Aufgrund der frühen Planungsphase, möchte ich noch nicht viel mehr über die geplanten Neuerungen posten.

Wann das Update zum offiziellen Download bereitgestellt wird, liegt erneut wieder an Apple. Allerdings sollte es, sofern man keine Einwände findet, dies innerhalb der nächsten 5 Tagen der Fall sein.

Wie Ihr seht, ist einiges geplant für die Zukunft. Eine Bitte hätte ich allerdings noch an euch. Falls euch die Anwendung gefällt wäre es nett, wenn ihr eine kleine Bewertung im iTunes Store hinterlässt. Falls Ihr Vorschläge oder irgendwelche Fragen zum Mobilen Mwst-Rechner habt könnt ihr euch auch gerne über das Kontaktformular direkt an mich wenden.

Vor etwa einem Monat habe ich hier schon einmal erwähnt, dass ich mich an einem ersten iPhone App versuche. Mittlerweile sind aus den ersten Ideen eine erste Version geworden die bereit für den Apple iPhone App-Store ist. Mittlerweile nach einigen kämpfen mit Objective-C und Xcode ist die erste Version soweit, dass sie an Apple zur Prüfung von mir übergeben wurde.

Ob und wann das App eine Zulassung bekommen wird für den Appstore kann ich noch nicht genau sagen. Normalerweise werden laut Apple 98% der neu eingereichten Apps innerhalb von 7 Tagen geprüft. Also Daumen drücken, dass es etwas wird. Wird das App zugelassen, werde ich es natürlich sofort hier bloggen :-)

Zwischenzeitlich einmal ein paar Bilder vom App:

Mein Dank gilt übrigens im Zusammenhang mit dem App auch an Dennis Klein, denn ohne Ihn wäre das ansprechende Logo und der Splashscreen absolut nicht möglich gewesen.

Das App selber wird übrigens, sofern es zugelassen wird, kostenlos im AppStore bereit stehen und es existieren auch schon einige Ideen für eventuelle Updates. Aber wie gesagt, erst einmal muss die Version die Hürden von Apple meistern…

TCP Dump SampleWie schon die gesamten letzten Wochen ist Google einmal wieder in der Mitte der Mediendiskussion. Google hatte im Rahmen des Google Streetview Programms nicht nur aufgezeichnet welche Netzkennungen wo verwendet werden, sondern es wurden auch Nutzdaten aufgezeichnet.

Vorab möchte ich sagen, dass ich Google hier nicht in Schutz nehmen möchte oder gut finde, was Google sich erlaubt hat. Vielmehr möchte ich einmal das generelle Problem unabhängig von Google etwas mehr beleuchten, da bisher die meisten Medien sich nur auf Google bezogen obwohl das Problem deutlich komplexer ist.

Schauen wir einmal auf die SSID (=Wlan-Kennung) selber an. Laut einigen Datenschützern soll es sich bereits dabei um „persönliche Daten” handeln. Es mag ja sein, dass hier jemand persönliche Informationen einträgt. Der springende Punkt ist dabei meiner Meinung nach ein vollkommen anderer. Welche SSID ein Wlan-Netzwerk verwendet kann jeder Besitzer komplett frei wählen. Es obliegt ihm ob er seinen Namen oder ein x-beliebiges anderes Wort angibt. Der Betreiber eines Wlan-Netzes ist nicht einmal dazu gezwungen die SSID öffentlich auszusenden. Praktisch alle halbwegs moderne Router besitzen die Möglichkeit die SSID zu unterdrücken. Bei einer AVM FritzBox schimpft sich die Einstellung „Name des Funknetzes (SSID) bekannt geben”. Jeder Betreiber eines Wlan-Netzes kann also selber wählen, ob er eine SSID aussendet und wenn ja welche.

Bleiben wir noch etwas bei der SSID und den Medien. Man hörte in den letzten Wochen im Zusammenhang mit der Aufzeichnung der SSID samt Geo-Position immer nur von Google. Unternehmen wie zum Beispiel Skyhook Wireless bieten unter anderem auch für Deutschland ihre Datenbanken mit Wlan-Kennungen an um darüber die Position eines Nutzers zu bestimmen. Bekannte Unternehmen wie Motorola, Nokia und Apple setzen bei ihren Smartphones auf die Datenbanken von Skyhook.  Warum wir nur auf Google eingeschlagen, während die gleichen Daten bereits von anderen Firmen seit längerem erfasst und regelmäßig aktualisiert wurden? Ein guter Bericht über Skyhook findet sich übrigens bei Techchannel.de.

Tatsächlich keinen Gefallen getan hat sich Google allerdings mit den rund 600GB an Nutzdaten die während des Scan-Vorgangs mit erfasst wurden. Eine Datenmenge mit der eine einzige aktuelle Festplatte locker zurecht kommt, was eventuell erklärt, warum es erst so spät aufgefallen ist.

Doch um welche Daten handelt es sich genau? Innerhalb einer Sekunde wurden von Google insgesamt 5 Wlan-Frequenzen gescannt und die während der Zeit übertragenen Daten gespeichert. Das bedeutet, dass von einem Wlan Netz circa 0,12 Sekunden Daten aufgezeichnet wurden.

Allerdings gibt es hier ein nur selten in den Medien erwähnten Knackpunkt. Der normale Besitzer eines Wlan-Routers hat sein Funknetz zum Beispiel mittels WPA2 verschlüsselt und damit sind die Daten unbrauchbar. Falls das eigene Wlan-Netz nicht gesichert ist, sollte man es dringendst nachholen wobei man auf WPA2 setzen sollte und nicht mehr auf die unsichere WEP-Verschlüsslung.

Bleiben also noch die ungesicherten öffentlichen Wlan-Netze. Genau hier liegt das Problem begraben. Hier werden tatsächlich zum Teil Klartext-Informationen wie Zugangsdaten aufgezeichnet die im Zweifel ausgewertet werden können. Aber auch hier gibt es ein „aber”. Verschlüsselte Verbindungen wiederum sind ebenfalls erst einmal bei einem einfachen aufzeichnen des Datenstroms sicher, wobei es auch hier durchaus Angriffs-Szenarien gibt.

Das wirkliche Problem liegt meiner Meinung nach hier abseits von Google. Wer über ein öffentliches Wlan Netz im Internet surft sollte sich im klaren sein, dass jede andere Person den kompletten Datenstrom aufzeichnen kann. Loggt man sich zum Beispiel bei einer Internetseite ein, die keine verschlüsselte Verbindung verwendet, so werden die Zugangsdaten im Klartext übertragen und können aufgezeichnet werden. Auch beim abrufen von eMails sollte bei einem öffentlichen Wlan-Netz entsprechend aufgepasst werden. In vielen Fällen wird hierzu eine einfache, unverschlüsselte Verbindung zum SMTP, POP3 oder IMAP Server aufgebaut. Auch hier gilt, dass die Zugangsdaten im Klartext übertragen werden und aufgezeichnet werden können. So kann durchaus eine fremde Person kompletten Zugriff auf das eigene eMail-Postfach erhalten. In vielen Fällen wäre auch hier eine verschlüsselte Verbindung problemlos einzurichten und das abgreifen der Daten wäre damit deutlich erschwert.

Meiner Meinung nach sollte anstatt einfach nur Stumpf jetzt auf Google einzuschlagen eher allgemein die Bevölkerung über die Gefahren bei unverschlüsselten öffentlichen Wlan-Netzen sensibilisiert werden. Diese bergen eine Gefahr, die vielen absolut nicht bewusst ist. Es würde einfach mehr Sinn machen auf das generelle Problem hinzuweisen …

Microsoft Document ScanningVielen dürfte das Programm Microsoft Office Document Imaging Scanner aus den früheren Office-Versionen relativ unbekannt sein, da es ein Schattendasein führte in den untiefen des Windows Startmenüs. Eigentlich traurig, da es sich bei dem „kleinen” Tool tatsächlich um eine ziemlich leistungsfähige Software handelte. Mit dieser Anwendung konnte man ziemlich einfach ein– und mehrseitige Dokumente in wirklich sehr guter Qualität einscannen und unter anderem als kleines platzsparendes tiff-File speichern. Der wirkliche Knaller ist dabei noch, dass nebenbei die Software noch eine Texterkennung (OCR) durchführen könnte um das Ergebnis an zum Beispiel Microsoft Word zu übertragen.

Ein Großteil der Office-Besitzer dürften alleine schon für den Scanvorgang bisher gerne auf komplizierte Grafikprogramme verwendet haben sofern Sie keine Adobe Acrobat Lizenz hatten. Eigentlich mehr als schade, denn nach meiner Erfahrung war das Programm praktischer als viele andere Lösungen.

Aber warum schreibe ich in der Vergangenheitsform über die Scanner-Software? Mit dem Start von Microsoft Office 2010 verschwand die kleine Software-Perle leider sang– und klanglos aus dem Office-Paket. Ein adäquater Ersatz? Fehlanzeige.  Eigentlich sehr traurig …