Jens Dutzis Life

Linux, Server, Webhosting and more ;-)

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Nachdem wir im Rahmen des Router-Projekts uns bereits über den Rahmen der Hardware klar sind fehlt nun noch die passende Software. Mit der Endian Firewall Firewall existiert eine auf Linux basierende äußerst leistungsfähige Software, welche eine Menge Einsatzgebiete abdeckt und für die meisten kleineren und mittleren Büros ausreichend sein sollte.

Bei vielen Systemen, welche insbesonders auf der stromsparenden Atom-Plattform basieren, wird allerdings die Installation deutlich schwieriger. Die bei der relativ neuen Plattform verwendeten Netzwerkchipsätzen werden zum Teil noch nicht von dem bei der Endian Firewall mitgelieferten Linux-Kernel unterstützt. Wobei dies nicht nur für die Endian Firewall gilt, sondern für fast alle Ablieger der IPCop Router-Distribution.

Mit diesem Howto soll einmal grundlegend erklärt werden mit welchen Schritten ein Kernel Modul für die Endian Firwall kompiliert werden kann. Mit den Kernelmodulen für Realtek RTL8111/8168B und Intel e1000e-basierenden PCIe Gigabit-Netzwerkkarten werden für die Anleitung zwei weit verbreitete Netzwerkchipsätze verwendet.

Wie immer für meine Howtos gilt, dass sie für Personen gedacht sind denen die Linux-Konsole nicht fremd ist. Die Nutzung des Howtos und der Kernelmodule erfolgt — wie üblich — auf eigene Gefahr. Eine weitere Vorraussetzung ist diesmal ein installiertes Vmware oder Virtualbox (siehe Schritt 1). Wer Fragen oder Probleme im Zusammenhang mit diesem Howto hat, den möchte ich bitten primär die Kommentarfunktion im Blog zu verwenden.

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Wer den für Linux noch als experimentell deklarierten Unity (Nahtlos-)Modus unter VMware verwenden möchte wird bei der aktuellen Ubuntu Version vor einige Probleme gestellt. Einerseits sind keine passenden Kernel-Module vorhanden, der Unity-Modus kann nicht aktiviert werden und andererseits gibt es Probleme mit der Maus-Unterstützung. Eine Anmerkung möchte ich zu diesem Howto machen. Es richtet sich primär an Personen, die schon Erfahrung mit dem kompilieren von Anwendungen haben und setzt auch grundlegende Kenntnisse von der Ubuntu-Paketverwaltung voraus. Desweiteren kann für die Lauffähigkeit des Howtos natürlich keine Garantie übernommen werde. Es ist empfohlen vorher ein Backup des virtuellen Systems zu erstellen. Getestet wurde dieses Howoto mit VMware Workstation 6.5.2, Ubuntu 9.04 und als Linux-Kernel „2.6.28–11-generic”.

Hinweis zum Updaten vom 13.05.2009:

Für das Problem mit der Unterstützung der Shared Folders von VMware fand ich heute früh auch eine Lösung. Im Gentoo Bugtracking-System findet sich für genau dieses Problem einen Patch von John Plesmid. Auch wenn der Patch primär für den Open-Source Ableger der VMware-Tools gedacht ist, lässt er sich auch relativ problemlos mit den bei VMware Workstation 6.5.2 mitgelieferten VMware-Tools für Linux verwenden. Sollten die aktuellen VMware-Tools bereits installiert worden sein, so kann ich nur empfehlen die aktuelle Installation mittels /usr/bin/vmware-uninstall-tools.pl zu entfernen und mit Hilfe dieses Howtos nochmals komplett neu zu installieren. Vor der erneuten Installation ist allerdings ein Neustart des Systems notwendig um die Netzwerkunterstützung erst einmal wiederherzustellen. Wer allerdings die Shared Folders Unterstützung nicht benötigt, kann sich diese Arbeit ersparen. weiter lesen